Auf die grobe Tour
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12.10.2005
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next-layer-Geschäftsführer Georg Chytil setzt auf Kosteneinsparungen für Provider. Spezielles Netzwerkequipment soll dabei helfen.
Martin Szelgrad

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next-layer-Geschäftsführer ist von cWDM überzeugt und setzt auf das gestiegene Kostenbewusstsein am konsolidierenden Providermarkt.
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Wir schreiben seit Jahren darüber: das Providerleben ist nicht gerade leicht. So mancher Held aus früheren Tagen hat längst wieder das Zeitliche gesegnet, besonders die Kosten für Langstreckenleitungen belasten oft empfindlich die kurz gehaltenen Budgets der Anbieter. Doch kann bei Beträgen von monatlich mehreren tausend Euro so manche Gewinnspanne wieder auf ein gesundes Niveau gebracht werden, wenn Leitungsfasern eingespart werden. "cWDM hat einen Return-on-Investment von drei Monaten", wirbt Georg Chytil, Geschäftsführer des neu gegründeten Netzwerkausrüsters next layer für die derzeit kostengünstigste Variante eines effizienten Multiplexing bei Glasfaserleitungen.
Chytil, im Nebenerwerb Aufsichtsrat von Inode und Präsident der Branchenvereinigung ISPA, möchte die Provider damit an einem wunden Punkt treffen. Während herkömmliche Leitungsmultiplikatoren vor allem Investitionen in teures Netzwerkequipment erfordern, versucht es cWDM (Coarse Wavelength Division Multiplexing) auf die grobe (engl. coarse) Tour. Dabei werden Daten gleichzeitig über maximal 18 Wellenlängen übertragen. Die grobe Aufteilung der Wellenlängen wurde gewählt, um ungekühlte und somit kostengünstige Lasertypen verwenden zu können. Mit dieser Variante des Wellenlängenmultiplexing werden Datenübertragungsraten bis 2,5 Gbit/s und Reichweiten bis 70 Kilometer ohne Signalverstärkung pro Kanal erreicht.
Aufgerüstet werden damit nun auch Backboneleitungen bei Inode. Damit will sich das Unternehmen für den "unverändert steigenden Bandbreitenbedarf" seiner Kunden rüsten. next layer wiederum kann sich Chytil zufolge einer "gesteigerten Nachfrage" nach seinen Diensten, vornehmlich im Bereich Access, Enterprise-Netzwerke und Gigabit-Ethernet-Verbindungen, erfreuen. Im ersten Geschäftsjahr des Unternehmens werde man bereits eine Million Euro Umsatz erreichen - langfristige Businesscases habe man gar nicht erst angestrengt, bekennt Chytil. "Wir fahren derzeit mit unserer Cash-Flow-Rechnung mehr als gut."
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http://www.report.at/artikel.asp?mid=1&kid=3&aid=8732
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