cWDM
Die mehrfache Nutzung eines Lichtwellenleiters durch optische Multiplexertechnologien erlaubt wesentliche Kosteneinsparungen, sowohl was die Einmalkosten (CAPEX) wie auch die laufenden Betriebskosten (OPEX) angeht. Die etablierte, aber komplexe und aufwendige Technologie dWDM (dense wavelength division multiplexing) - gängige Marken sind hier z.B. die Nortel Optera Produktreihe oder Alcatel Light Manager- wird dabei, außer in Spezialanwendungen, zunehmend durch cWDM (coarse wavelength division multiplexing) verdrängt.
- besondere Zuverlässigkeit durch die ausschließliche Verwendung rein passiver optischer Bauelemente (Passive Optische Netzwerke PON): Verschleiß und Bauteilalterung sind unbekannt - und ohne die Notwendigkeit einer Stromversorgung spart man sich zusätzliche Fehlerquellen und Verkabelungsaufwand in oft nicht ganz unkomplizierten Repeaterstandorten.
- unübertroffene Kosteneffizienz durch die typischerweise um zwei Drittel geringere Anzahl an Tranceivern, die in einem Netz verwendet werden - zusätzlich verstärkt durch die Möglichkeit, wo die dies technisch und lizenzrechtlich möglich ist, alternative pluggables einzusetzen. Die Reduktion aktiver Komponenten bewirkt als angenehmen Seiteneffekt auch noch eine weitere Reduktion der Management- und Betriebskosten.
- volle Interoperabilität unter den Komponenten durch Normung nach ITU-Standard G.694.2 - damit ist dem Einsatz alternativer SFP und GBIC-Lieferanten oder der Verwendung unterschiedlicher Filterlieferanten nichts in den Weg gestellt.
Als besonderen Investitionsschutz für bestehende Systeme kann next layer maßgeschneiderte cWDM-Filter anbieten - damit ist in den meisten Fällen auch die Weiterverwendung bestehender Systeme ohne pluggables oder mit speziellen Herausforderungen möglich.
Als Systemintegrator besitzen wir natürlich auch die Kompetenz und die Werkzeuge für Design, Planung, Installation, Abnahmemessungen, und Wartungen, und liefern entsprechendes Zubehör wie GBICs, SFPs, Verkabelungskomponenten, bis hin zur schlüsselfertigen Gesamtlösung.
- Kapazitätsausbau von Lichtwellenleitern auf bestehenden Fasertrassen, z.B. von einmal Gigabit auf viermal Gigabit Ethernet.
- Parallelaufbau neuer Technologien auf bestehenden Fasertrassen, z.B. SAN und Gigabit Ethernet parallel zu einer bestehenden SDH-Infrastruktur auf gemieteter Faser.
- Topologieoptimierung unabhängig vom darunterliegenden Medium, z.B. Auftrennung eines Gigabit Ethernet Ringes in einen core-Ring und mehrere access-Ringe.
Wir freuen uns auf Ihre Anfrage, und sind sicher für Ihre Anwendung schon Referenzen und die richtige Lösung zu haben!
Für Fragen stehen wir Ihnenen gerne zur Verfügung.
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